Eye-Tracking-Forschung hilft Tourismus-Branche beim eMarketing
Das sog. Eyetracking, die Blickbewegungsrichtung beim Lesen und Aufnehmen von Medieninformationen, spielt insbesondere bei der Webseiten-Gestaltung und im Online-Marketing eine wichtige Rolle. Wie ein Forschungsteam der Fachhochschule Düsseldorf herausfand, scannt der Betrachter einer Google-Trefferliste zuallererst die obersten Einträge in Form des Buchstabens F ab. Dass diese Erkenntnis auch für Unternehmen aus der Tourismus-Branche strategisch fruchtbar gemacht werden kann, zeigt nun eine neue Untersuchung des dänischen Ferienhausportals Fejo.dk. Der dänische Seitenbetreiber hatte von April bis Juni 2010 eine Studie durchgeführt, bei der das Klickverhalten von Probanden bei der Nutzung der Merkliste und beim eigentlichen Buchungsprozess beobachtet wurde, um so in Zukunft abrupten Buchungsabbrüchen vorbeugen zu können. Dabei bestätigte sich das genannte F-Muster. Die Webseite Fejo.dk erwies sich durch ihren nutzerfreundlichen und am intuitiven Eye-Tracking ausgerichteten Aufbau als besonders beliebt unter den Testpersonen. Auch zeigte die Studie, dass User gerne beim Surfen zu ihrer ersten Auswahl zurückkehren, wenn sie etwa eine gezielte Anfrage wie „Ferienhaus Dänemark“ starten.
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Foto: pixelio.de / F. Gopp





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